Von einer Intensivtherapie profitieren bereits Kinder ab einem Alter von 2 Jahren.
Ziel ist es, neben der logopädischen Einzelförderung des Kindes, ebenso die Eltern zu einem bewusst sprachfördernden Umgang mit den Kindern zu befähigen (Heidelberger Elternprogramm), und somit den Spracherwerb positiv zu beeinflussen.
Des Weiteren ist eine Intensivtherapie bei Kindern ab 2 Jahren sinnvoll, bei denen die Lautsprache eingeschränkt, oder gar nicht produziert werden kann. Für diese Kinder werden verschiedene Strategien (Unterstützte Kommunikation) angewendet, um ihnen eine Kommunikation mit ihrer Umwelt zu ermöglichen.
Im Anschluss an die Intensivtherapie sollte eine Therapiepause erfolgen, danach ist eine Weiterbehandlung per Videotherapie ggf. möglich.